Der Posting-Zeitpunkt zählt auf Instagram weiterhin, nicht weil der Algorithmus eine magische Uhrzeit belohnt, sondern weil sich frühes Engagement aufschaukelt. Ein Beitrag, der in der ersten Stunde Zugkraft bekommt, wird in den folgenden zehn Stunden mehr Menschen gezeigt.
Die kurze Antwort
In zusammengefassten Studien bündelt sich das Engagement in drei Zeitfenstern (Ortszeit der Zielgruppe):
- Werktagmorgens, 7 bis 9 Uhr: Scrollen auf dem Arbeitsweg
- Mittags, 12 bis 14 Uhr: kurze Check-ins in der Mittagspause
- Werktagabends, 19 bis 21 Uhr: die intensivsten Scroll-Sessions
Am Wochenende kommt es auf das Format an: Reels halten sich samstagvormittags gut, Feed-Posts lassen in der Regel nach.
Es hängt vom Format ab
Reels werden länger ausgespielt als Feed-Posts: Ein starkes Reel, das außerhalb der Stoßzeiten erscheint, holt in der Regel wieder auf. Feed-Posts und Karussells reagieren empfindlicher auf den Zeitpunkt, weil der Großteil ihrer Reichweite am ersten Tag zusammenkommt.
Finde deine besten Zeiten
Auf einen Zeitplan solltest du dich nur festlegen, wenn er aus den Daten deiner eigenen Zielgruppe stammt:
- Poste vier Wochen lang regelmäßig in unterschiedlichen Zeitfenstern.
- Vergleiche die Reichweite in der ersten Stunde, nicht die Gesamtreichweite: Das ist das Signal, das der Zeitpunkt tatsächlich steuert.
- Lege dich auf deine zwei besten Zeitfenster fest und teste sie vierteljährlich neu.
Die Best-Time-Engine von Social media studio übernimmt diese Analyse automatisch anhand des Verlaufs deiner verbundenen Konten und schlägt Posting-Slots pro Plattform vor.






